-
19.05.2015
- → Feuilleton
Nein ist keine Antwort
Cate Blanchett hat beim Filmfestival in Cannes erklärt, wie es zur angeblichen Offenbarung ihrer Bisexualität kam, die in den vergangenen Tagen weltweit kolportiert worden war. Sie habe im Interview mit dem US-Magazin Variety die Frage beantwortet, ob sie je Beziehungen mit Frauen gehabt habe. »Ja, das habe ich, viele.« Die Anschlussfrage, ob sie auch sexuelle Beziehungen mit Frauen gehabt habe, habe sie dann zwar mit »Nein« beantwortet. »Doch das ist dann eben nicht gedruckt worden.« In der Illustrierten antwortet die Australierin auf die Frage, ob sie lesbische Erfahrungen habe: »Oh ja, viele«. Im Wettbewerb von Cannes ist Blanchett in der Patricia-Highsmith-Verfilmung »Carol« (Regie: Todd Haynes) zu sehen. In der Titelrolle verliebt sich die Oscarpreisträgerin (»Blue Jasmine«) in eine jüngere Frau (gespielt von Rooney Mara). (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
