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19.05.2015
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Grimm-Nachlass digitalisiert
Rund 37.000 Schriftstücke aus dem Nachlass der Brüder Grimm sind nach der Digitalisierung frei im Internet einsehbar, wie die Universität Kassel am Montag mitteilte. Neben zahlreichen Briefen zählen dazu Dokumente wie ein Text Jacob Grimms über die Bedeutung von Verfassungen oder die Begründung Wilhelm Grimms für seine Beteiligung am Protest der Göttinger Sieben gegen die Aufhebung der relativ fortschrittlichen Verfassung im Königreich Hannover. Die Originalunterlagen hatte das Hessische Staatsarchiv 1947 vom Urenkel Wilhelm Grimms, Marco Plock, erhalten. Die Sprachwissenschaftler Jacob und Wilhelm Grimm sind vor allem als Herausgeber einer Sammlung von Kinder- und Hausmärchen bekannt. (dpa/jW)
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