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Auslistung bei Amazon

Ein neuer Konflikt zwischen Amazon und den deutschen Literaturverlagen steht ins Haus. Verlage erwägen laut Spiegel eine Beschwerde beim Kartellamt, weil Amazon ein digitales Flatratemodell bei Hörbüchern durchsetzen wolle. Wer dem Modell nicht zustimme, dem drohe die Auslistung. Von Amazon war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Dem Frankfurter Unternehmen Bookwire hat die Amazon-Tochter Audible laut Spiegel keinen neuen Vertrag angeboten. Auch Bookwire, das nach eigenen Angaben Hörbücher für zahlreiche Verlage vertreibt, wollte sich zunächst nicht äußern. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels würde eine Beschwerde beim Kartellamt unterstützen. »Wenn Audible kleinen Hörbuchverlagen damit droht, ihre Titel auszulisten, ist das angesichts seiner Marktmacht aus meiner Sicht rechtlich sehr fragwürdig», sagte Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis dem Magazin. Amazon und der deutsche Buchhandel hatten bereits über E-Book-Rabatte heftige Auseinandersetzungen geführt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2015, Seite 11, Feuilleton

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