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Armut wird immer drückender

Gütersloh. Kinder- und Familienarmut hat in Deutschland einer Studie zufolge alarmierende Ausmaße angenommen. Zugleich ist die staatliche Unterstützung oft nicht passgenau und geht am Bedarf vorbei. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Erhebungen für die Bertelsmann-Stiftung, die am Sonntag veröffentlicht wurden. Jedes fünfte Kind unter 15 Jahren ist demnach armutsgefährdet, wächst also unterhalb der Armutsgrenze auf. Das sind 2,1 Millionen Jungen und Mädchen, die in Familien leben, die weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Netto-Einkommens zur Verfügung haben. Weitere rund 480.000 Kinder wachsen knapp über der Armutsschwelle auf. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2015, Seite 4, Inland

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