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Plissezkajas Asche

Die in München gestorbene Primaballerina Maja Plissezkaja, die zwischen 1943 und 1989 am Moskauer Bolschoi-Theater zu Weltruhm gelangte, hat eine Einäscherung in Deutschland im kleinen Kreis verfügt. Das sagte der Bolschoi-Direktor Wladimir Urin am Montag. Plissezkajas Asche soll demnach provisorisch verwahrt werden, bis ihr Witwer, der Komponist Rodion Schtschedrin (82), ebenfalls gestorben und eingeäschert sei. Dann »soll unsere Asche vereint und über Russland verstreut werden«, heiße es im letzten Willen, so Urin. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2015, Seite 11, Feuilleton

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