Zum Inhalt der Seite

Noch kein Geld für Flexstrom-Gläubiger

Berlin. Zwei Jahre nach der Insolvenz des Stromanbieters Flexstrom ist noch immer nicht klar, wieviel Geld ehemalige Kunden zurückbekommen. »Derzeit steht noch kein Betrag zur Verteilung an die Insolvenzgläubiger zur Verfügung«, erklärte die Berliner Rechtsanwältin Astrid Düring, die den Fall an der Seite von Insolvenzverwalter Christoph Schulte-Kaubrügger betreut. Frühestens Ende 2018 könnten ehemalige Kunden mit einer Zahlung rechnen. 835.000 Gläubiger gibt es in dem Fall, rund 594.000 haben bislang Forderungen angemeldet. Insgesamt gehe es um rund 569 Millionen Euro. Gemessen an der Gläubigerzahl ist es das größte Insolvenzverfahren in der Geschichte der BRD. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2015, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!