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Anstieg rassistischer Gewalttaten

Berlin. Die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten ist im Jahr 2014 in den ostdeutschen Bundesländern und Berlin deutlich angestiegen. Die dort tätigen unabhängigen Fachberatungsstellen haben insgesamt 782 Angriffe registriert. Dabei wurden mindestens 1.156 Personen verletzt und massiv bedroht. »Ein Ende der Welle rassistischer Gewalt ist nicht absehbar«, erklärte Antje Arndt, Sprecherin der Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Verantwortlich seien hierfür u. a. die Pegida-Proteste und der Mangel an dezentralen Unterbringungsmöglichkeiten. Für 2013 hatte das Bundesinnenministerium für alle 16 Bundesländer lediglich 801 rechts motivierte Gewalttaten registriert, während die Opferberatungsstellen im gleichen Zeitraum allein für sechs Bundesländer 737 Fälle festgestellt hatten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2015, Seite 1, Inland

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