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Ramelow: Ermittlungen eingestellt

Jena. Die Bestechungsvorwürfe gegen zwei ehemalige Thüringer Landespolitiker im Zusammenhang mit der Wahl des Linkspolitikers Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten haben sich nicht erhärtet. Die Thüringer Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechung von Mandatsträgern eingestellt, wie ein Sprecher der Behörde am Freitag in Jena bestätigte. Auslöser des Ermittlungsverfahrens war Anfang des Jahres die Strafanzeige eines Privatmannes aus Rheinland-Pfalz. Dieser bezog sich auf ein Interview von Ramelow. Darin hatte der Linkspolitiker gesagt, ein Abgeordneter habe ihm erzählt, »dass ihm ein Posten angeboten wurde, wenn er mich nicht wählt«. Die Staatsanwaltschaft ging zudem Vorwürfen nach, wonach ein unbekannter Unternehmer demjenigen 250.000 Euro versprochen haben soll, der Ramelow nicht wählt. (AFP/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2015, Seite 1, Inland

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