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Schlussplädoyers im Boston-Bomber-Prozess

Boston. Im Prozess um den Bombenanschlag auf den Boston-Marathon vor zwei Jahren hat die US-Staatsanwaltschaft dem Angeklagten terroristische Motive vorgehalten. Dschochar Zarnajew und sein Bruder hätten sich als islamistische Gotteskrieger verstanden und kaltblütig Bürger umgebracht, sagte Staatsanwalt Aloke Chakravarty am Montag in seinem Schlussplädoyer. Zarnajews Verteidigung versuchte in ihrem Plädoyer, die Geschworenen davon zu überzeugen, dass er ein ganz normaler Schüler gewesen sei und nicht die Hauptschuld an der Tat trage. Unmittelbar nach den Plädoyers ging der Fall an die Geschworenen. Sie sollten am Dienstag mit ihren Beratungen beginnen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2015, Seite 7, Ausland

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