Zum Inhalt der Seite

Ebola: Regierung plant Hilfsprogramm

Berlin. Als Reaktion auf die Ebola-Krise legt die Bundesregierung ein Sonderhilfsprogramm für Westafrika auf. Zudem sei der Aufbau einer Weißhelmtruppe aus Ärzten, Technikern und Spezialisten geplant, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) der Bild-Zeitung (Dienstagausgabe). Das soll 200 Millionen Euro kosten. Weltweit hat die jüngste, im vorletzten Winter ausgebrochene Epidemie 10.400 Menschen das Leben gekostet. Die drei von Ebola am stärksten betroffenen Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea seien wirtschaftlich um fünf bis zehn Jahre zurückgeworfen worden. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat Regierung, Wissenschaft und Hilfsorganisationen vorgeworfen, die Seuche unterschätzt zu haben. »Es wurde auf die Ebola-Krise nicht schnell genug reagiert«, sagte er der Rheinischen Post (Dienstagausgabe). (dpa/AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2015, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!