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Streit um Entlastung Alleinerziehender

Berlin. Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) bekommt im Streit um die steuerliche Entlastung von Alleinerziehenden weitere Rückendeckung. Nach Kirchen und Gewerkschaften sprachen sich auch Wirtschafts- und Sozialexperten dafür aus, alleinerziehende Väter und Mütter besser zu unterstützen. So verweist die Darmstädter Professorin Anne Lenze darauf, dass 39 Prozent aller Einelternfamilien auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Deshalb sei es dringend notwendig, zumindest den Entlastungsbetrag anzuheben, sagte die Expertin. Die Weigerung von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sei auch ökonomisch unsinnig: »Das bedeutet doch, dass viele niemals aus Hartz IV herauskommen.« (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2015, Seite 4, Inland

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