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Zweite Blackbox bestätigt Absturzabsicht

Paris. Die Auswertung der am Donnerstag aufgefundenen zweiten Blackbox des Germanwings-Airbus untermauert die These von einem absichtlich verursachten Absturz. Der Copilot habe im Autopiloten zunächst einen Sinkflug auf eine Höhe von 100 Fuß (rund 30 Meter) eingestellt, erklärte die französische Luftfahrtermittlungsbehörde BEA am Freitag in Paris. Dann habe der 27jährige den Autopiloten »wiederholt« so verändert, dass die Geschwindigkeit der sinkenden Maschine beschleunigt wurde. Das habe eine »erste« Auswertung des Flugdatenschreibers ergeben, erklärte die BEA. Laut der Staatsanwaltschaft Düsseldorf hatte der Copilot sich erst kürzlich im Internet über Möglichkeiten einer Selbsttötung informiert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2015, Seite 6, Ausland

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