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Uber kündigt in BRD zulässiges Angebot an

Berlin. Der Fahrdienst Uber will einem Magazinbericht zufolge spätestens im Sommer mit einem neuen und dann legalen Angebot in Deutschland starten. Künftig sollen Fahrer eingesetzt werden, die über einen gültigen Personenbeförderungsschein verfügen, wie die Wirtschaftswoche berichtete. Uber finanziere seinen Freizeitchauffeuren diesen Schein, der 100 bis 200 Euro koste, und zahle einen Anreiz. Darüber hinaus wolle man die Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer übernehmen, wenn sich »Partner« als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen wollen, wurde Uber-Deutschland-Manager Fabien Nestmann zitiert.

Das Landgericht Frankfurt am Main hatte den Dienst »Uber Pop« in Deutschland kürzlich gestoppt. Das US-Unternehmen dürfe nur mit Fahrern zusammenarbeiten, die eine behördliche Genehmigung zur Personenbeförderung haben, hieß es zur Begründung. Das Gericht folgte damit der Argumentation des Verbunds Taxi Deutschland, der gegen Uber geklagt hatte. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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