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Doping: Der Fall Park

Seoul. Südkoreas Schwimmstar Park Tae Hwan könnte die Olympischen Spiele 2016 in Rio verpassen. Der Weltverband FINA hatten den 400-Meter-Freistil-Olympiasieger von 2008 am Montag wegen Testosterondopings rückwirkend vom 3. September 2014 an für 18 Monate gesperrt. Die Sperre endet am 2. März 2016. Doch eine 2014 eingeführte Regel des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) in Südkorea besagt, dass Dopingsünder nach dem Ablauf der Suspendierung drei Jahre lang nicht für ihr Land starten können. Park wäre der erste, für den diese Regel Folgen hätte. Ob sie zur Anwendung kommt, hat das NOK noch nicht entschieden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2015, Seite 16, Sport

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