-
14.03.2015
- → Ausland
Milliardenstrafe für Kuba-Geschäfte
New York/Frankfurt am Main. Die Commerzbank muss wegen angeblicher Verstöße gegen US-Sanktionen 1,45 Milliarden Dollar Strafe an die USA zahlen. Wie die New York Times und die Nachrichtenagentur Associated Press am Donnerstag berichteten, hat die zweitgrößte Bank der Bundesrepublik den Betrag jetzt in einem Vergleich akzeptiert, um eine weitere Verfolgung durch US-Bundesbehörden und die New Yorker Staatsanwaltschaft zu vermeiden. Das US-Justizministerium hatte dem Geldinstitut unter anderem Bankgeschäfte mit Kuba, Iran und weiteren Staaten vorgeworfen, die von Washington beschuldigt werden, den Terrorismus zu unterstützen. Volker Hermsdorf
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!