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Ver.di fordert Arbeitszeitverkürzung bei Post

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat der Deutschen Post AG am Donnerstag Vertragsbruch vorgeworfen und fordert von ihr im Tarifkonflikt nun eine Arbeitszeitverkürzung. Für die rund 140.000 Tarifkräfte des Unternehmens soll die wöchentliche Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden reduziert werden, bei vollem Lohnausgleich. Damit reagiert ver.di auf die von ihr beim Unternehmen gesehene Tarifflucht. Ein bestehender Vertrag mit der Post legt fest, dass die Zustellung von Briefen und Paketen nur begrenzt ausgelagert werden darf. Nach Angaben von ver.di sei mit dem Aufbau eines flächendeckenden Netzes für die Paketzustellung durch 49 neugegründete Regionalgesellschaften dieser Vertrag gebrochen. (jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2015, Seite 4, Inland

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