-
11.03.2015
- → Inland
Dortmund: Journalist von Neonazis attackiert
Dortmund. Ein Journalist ist in Dortmund von Neonazis angegriffen worden. Wie der Internetblog ruhrbarone.de am Dienstag berichtete, sei Freiberufler Marcus Arndt am Montag abend nach einer Kundgebung von Rechten durch zwei Vermummte verfolgt worden. Sie bewarfen ihn mit Steinen und drohten, ihn umzubringen. Arndt gehört zu einer Reihe von Journalisten, die in den letzten Wochen und Monaten Morddrohungen per Todesanzeige aus der rechten Szene erhielten. Nach Angaben der Dortmunder Polizei hat die Sonderkommission »Rechts« die Ermittlungen übernommen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!