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28.02.2015
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Mehr Panzer hier, Haubitzen nach Litauen
Berlin. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen beruft sich auf die Ukraine-Krise, um eine Aufrüstung des deutschen Militärs zu rechtfertigen. Das »Sicherheitsumfeld« habe sich seit »dem Krisenjahr 2014 deutlich verändert«, erklärte von der Leyen der hauseigenen Redaktion der Zeitschrift Bundeswehr am Freitag. Nun soll ein – nach Agenturangaben – weitgehend nur auf dem Papier bestehendes Bataillon im niedersächsischen Bergen aktiviert und mit Personal und Panzern aufgefüllt werden. Ein Panzer-Bataillon besteht derzeit aus bis zu 700 Soldaten und 44 Panzern. Letztere sollen zunächst »Leopard 2« sein, deren geplante Verschrottung von der Leyen stoppen will. Wie Spiegel online am Freitag meldete, erklärte die Bundesrepublik zudem ihre Bereitschaft, Panzerhaubitzen nach Litauen zu liefern. Eine entsprechende Anfrage des baltischen Staates werde man »wohlwollend prüfen«, zitierte das Onlineportal die Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder. (Reuters/dpa/jW)
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