Zum Inhalt der Seite

Keine Panzerlieferung an Litauen

Berlin. Die Bundesregierung hat die Bitte des NATO-Mitgliedsstaats Litauen um eine Lieferung von Radpanzern des Typs Boxer abgelehnt. Das  berichtete die Welt am Sonntag. Zwar begrüße man »grundsätzlich«, so ein Ministeriumssprecher, die Aufrüstung Litauens. Bei dem Staat verorte man ein »gestiegenes Sicherheitsbedürfnis«. Doch eine Abgabe der Fahrzeuge »nicht vorgesehen«. Sowohl aus Reihen der SPD wie der Union wird der Entscheid kritisiert. Hintergrund der Lieferverweigerung ist der Eigenbedarf der Bundeswehr an den Fahrzeugen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2015, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!