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Gebärmutterhalskrebs: Neuer Test gefordert

Berlin. Die Krankenkassen dringen darauf, dass Frauen in Deutschland zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs auch eine neue Form des Tests bezahlt bekommen. Der sogenannte HPV-Test sei besser als bisherige Methoden, an denen die Ärzteschaft festhalten wolle, sagte der Vorsitzende der Ersatzkasse Barmer GEK, Christoph Straub, am Donnerstag in Berlin. Für die bisherigen Methoden müssten die Frauen alle zwei Jahre in die Arztpraxis kommen, für den moderneren HPV-Test nur alle fünf Jahre. Der Test erkenne »humane Papillomaviren« (HPV), die als wichtigster Risikofaktor für den Gebärmutterhalskrebs gelten. Jährlich erkranken den Kassenangaben zufolge in Deutschland rund 5.000 Frauen daran, etwa 1.600 sterben. Viele dieser Fälle könnten vermieden werden, wenn die Früherkennungsuntersuchung angepasst würde. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2015, Seite 5, Inland

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