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Chiles Präsidentin für Ausnahmeregelung

Santiago de Chile. Die sozialistische Staatschefin Chiles, Michelle Bachelet, will Schwangerschaftsabbrüche in Ausnahmfällen erlauben. Künftig sollen sie nach einer Vergewaltigung, wenn das Leben der Mutter in Gefahr oder der Fötus nicht überlebensfähig ist, gestattet sein. Bachelet schickte am 31. Januar einen entsprechenden Gesetzentwurf an den Kongress. Bislang sind Abtreibungen in Chile ausnahmslos verboten. Ärzten, die sie vornehmen, und den betroffenen Frauen drohen Freiheitsstrafen. Die Regelung stammt aus der Zeit der Pinochet-Diktatur (1973–1990) und gilt als eine der restriktivsten der Welt.

(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2015, Seite 15, Feminismus

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