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Coca-Cola: NGG kündigt Arbeitskampf an

Berlin. Die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) und der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) ist ohne Ergebnis beendet worden. Das teilte die Beschäftigtenorganisation am Mittwoch mit und ergänzte, die bundesweit knapp 10.000 Beschäftigten zu Arbeitskampfmaßnahmen aufzurufen, sollte auch die dritte Verhandlungsrunde keine Einigung bringen. Demnach habe das Management des Konzerns schon im Vorfeld der Verhandlungen Umstrukturierungen und Stellenstreichungen angekündigt. Freddy Adjan, Verhandlungsführer der NGG und Landesbezirksvorsitzender der NGG in Bayern kritisierte: »Die Arbeitgeberseite weigert sich, unserer Kernforderung nach einem Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen nachzukommen. Dabei haben die Beschäftigten in den vergangenen Jahren durch Lohnverzicht und immer mehr Flexibilität längst ihren Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze geleistet. Angesichts der großen Zugeständnisse der letzten Jahre ist der angekündigte Personalabbau ein Schlag ins Gesicht der Mitarbeiter.« Die Gewerkschaft fordert unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt und eine Erhöhung aller Ausbildungsvergütungen um 100 Euro pro Monat. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2015, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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