Zum Inhalt der Seite

Pegida wird jetzt Sonntagsdemonstration

Dresden. Das rechtspopulistische und islamfeindliche Pegida-Bündnis zieht die für Montag in Dresden angekündigte Kundgebung einen Tag vor. Das bestätigte eine Sprecherin der Stadt am Freitag. Demnach wurde von Pegida für Sonntag nachmittag eine Kundgebung mit 25.000 Teilnehmern auf dem Theaterplatz angemeldet. Gründe für die Verschiebung wurden nicht genannt. Zu vermuten ist, dass die Initiatoren die Konkurrenz einer bürgerlichen Gegenkundgebung fürchten. Das Fest unter dem Motto »Offen und bunt – Dresden für alle« an der Frauenkirche soll am Montag abend stattfinden. Zu der vom Verein »Dresden – place to be« initiierten Großveranstaltung werden prominente Musiker und Bands wie Herbert Grönemeyer, Silly und Keimzeit erwartet. Die Organisatoren rechnen mit rund 40.000 Besuchern. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2015, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!