-
24.01.2015
- → Feuilleton
Auch sonst niemand
Bob Dylan fühlt sich geehrt, wenn ihn jemand in einem Atemzug mit Frank Sinatra nennt. »Er ist derjenige, an dem du gemessen wirst«, sagte der Musiker dem Magazin der US-Seniorenorganisation AARP. »An ihn kommt niemand heran. Nicht ich und auch sonst niemand«. Sinatra-Songs aufzunehmen, sei allerdings nicht gefährlich: »Es ist nichts Risikoreiches daran, Musik zu machen.« Das Besondere an Sinatra sei gewesen, dass er in seine Zuhörer hineingesungen habe und sie nicht nur angesungen habe. Dylans neues Album »Shadows in the Night« enthält zehn Songs, die auch Sinatra im Repertoire hatte, darunter »Autumn Leaves«, »Full Moon And Empty Arms« und »Stay With Me«. Das Album des 73jährigen Sängers erscheint am 30. Januar. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
