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16.12.2014
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UNO wirft ukrainischer Armee Folter vor
Kiew. Die UNO hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, in der Ostukraine Folter gegen Zivilisten eingesetzt zu haben. In einem am Montag veröffentlichten Menschenrechtsbericht wird zudem beklagt, dass sich die Lebensbedingungen der rund 5,2 Millionen Menschen im Konfliktgebiet mit dem einsetzenden Winter weiter verschlechtert hätten. Vor allem Ältere und Kinder seien von Elend betroffen. Die Regierungstruppen würden laut dem Bericht mit »willkürlichen Verhaftungen, dem Einsatz von Folter und dem Verschwinden von Menschen, die des ›Separatismus und Terrorismus‹ verdächtigt worden seien« gegen die Bevölkerung vorgehen. Den Aufständischen warf die UNO vor, einen »Verbrecherstaat« in den von ihnen kontrollierten Gebieten errichtet zu haben. (AFP/jW)
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