-
16.12.2014
- → Ausland
Geiselnahme in Sydney beendet
Sydney. Die australische Polizei hat am Dienstag (Ortszeit) ein Café in Sydney gestürmt, in dem sich ein bewaffneter Mann mit mehreren Geiseln verschanzt hatte. Zeugen zufolge fielen bei der Aktion Schüsse. Laut Medienberichten gab es mindestens zwei Tote und mehrere Verletzte. Die Polizei bestätigte diese Angaben zunächst nicht. Wie viele Personen genau der Täter über 15 Stunden lang in seiner Gewalt hielt, war bis jW-Redaktionsschluss nicht bekannt.
Drei Männer und zwei Frauen konnten im Laufe des Tages entkommen, kurz vor der Stürmung des Cafés flohen dann weitere Geiseln. Die Polizei hatte zuvor Kontakt zu dem Mann aufgenommen, aber keine Angaben zu seinem Motiv gemacht. Bei dem Geiselnehmer handelte es sich nach offiziellen Angaben um einen islamistischen Prediger aus dem Iran.
(AFP/dpa/Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!