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Karstadt: Tarifvertrag für Gekündigte

Berlin. In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Karstadt-Konzerns gibt es ein kleines Ergebnis. Zumindest für die rund 330 Beschäftigten der sechs Karstadt-Filialen, die geschlossen werden sollen, konnte sich ver.di mit dem Konzern darauf einigen, rückwirkend den jeweiligen Flächentarifvertrag anzuwenden. Dies teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit. »Damit werden die Kolleginnen und Kollegen wieder an die Tarifentwicklung angekoppelt, erhalten ein höheres Entgelt und entsprechend auch Arbeitslosengeld. Die Schließung der Filialen und die drohende Arbeitslosigkeit bleiben natürlich für jeden einzelnen Beschäftigten nach wie vor bitter«, sagte Arno Peukes, Verhandlungsführer der Gewerkschaft. Darüber hinaus vereinbarte ver.di mit dem Unternehmen, in den folgenden Gesprächen über einen gemeinsamen Zukunftstarifvertrag für alle drei Unternehmensbereiche (Warenhaus, Sports und Premium) zu verhandeln. Die Tarifgespräche sollen Anfang nächsten Jahres fortgesetzt werden. (jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2014, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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