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Tarifeinheit: Ver.di will mehr Aktionen

Düsseldorf. Der ver.di-Vorstand im größten deutschen Bundesland, Nordrhein-Westfalen, hat von der eigenen Organisation ein entschiedeneres Vorgehen gegen das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur »Tarifeinheit« gefordert. Am Donnerstag verabschiedete der Landesbezirksvorstand einstimmig einen Antrag, in dem er unter anderem den ver.di Bundesvorstand auffordert, während der Beratungen im Bundestag über den Gesetzentwurf öffentlichkeitswirksame Aktionen zu organisieren. Außerdem sollten alle Fachbereiche und Bezirke das Thema »Tarifeinheit« auf Betriebs- und Personalversammlungen ansprechen. Nur so sei die nötige Mobilisierung in die Organisation hinein zu gewährleisten. Der Landesbezirksvorstand verwies, wie schon andere Untergliederungen der Gewerkschaft bei Protesten gegen das geplante Tarifeinheitsgesetz, auf einen Beschluss vom DGB-Bundeskongress im Mai 2014. Der Gewerkschaftsbund sprach sich da gegen Regelungen aus, die das verfassungsmäßig garantierte Streikrecht beschneiden. Einer Unterschriftensammlung von ver.di, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) gegen den Gesetzentwurf haben sich bis Montag nachmittag über 18.000 Personen angeschlossen. (jW)

www.kurzlink.de/verdi-Tarifeinheit

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2014, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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