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Von der Leyen gegen Abzug aus Afghanistan

Masar-i-Scharif. Kurz vor dem Ende des Kampfeinsatzes in Afghanistan hat sich Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gegen einen vollständigen Abzug aus dem Land ausgesprochen. Sie wolle die auf den Kampfeinsatz folgende mehrjährige Unterstützungsmission »nicht abrupt beenden«, versprach von der Leyen am Samstag bei einem Truppenbesuch am Hindukusch. Die neue Mission müsse »mit großer Besonnenheit, aber auch mit genügend Zeit« zu Ende geführt werden, sagte von der Leyen beim Besuch eines Lagers der afghanischen Armee nahe der nördlichen Stadt Masar-i-Scharif.

In Kabul töteten bewaffnete Taliban-Anhänger indes einen Beamten des Obersten Gerichtshofs. Atikullah Raufi, Leiter des Sekretariats des Gerichts, wurde nach Polizeiangaben auf dem Weg zur Arbeit erschossen. In einer von Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid versendeten Nachricht übernahm die Gruppe die Verantwortung für die Tat. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2014, Seite 7, Ausland

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