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Spanien empört über Äußerungen Maduros

Madrid. Die spanische Regierung hat am Samstag den Geschäftsträger der venezolanischen Botschaft in Madrid ins Außenamt einbestellt. Er sei gebeten worden, das »enorme Unbehagen« Madrids über Äußerungen des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu übermitteln. Dieser hatte am Freitag den früheren spanischen Regierungschef José María Aznar - der der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy angehört - als »blutrünstigen Mörder« bezeichnet. Er sei für den Tod von 1,2 Millionen Irakern mitverantwortlich, weil er 2003 zusammen mit dem damaligen US-Präsidenten George Bush den Krieg gegen den Irak politisch und militärisch unterstützt habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2014, Seite 7, Ausland

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