-
05.12.2014
- → Ausland
Tote nach Anschlag in Grosny
Grosny. Bei einem Überfall von Islamisten in der autonomen russischen Republik Tschetschenien sind am Donnerstag in Grosny mindestens 19 Menschen getötet worden. Laut russischen Behörden seien zehn Polizisten getötet und 28 verletzt worden. Tschetscheniens Präsident Ramsan Kadyrow sprach laut Interfax von neun getöteten Aufständischen. Zu dem Überfall bekannte sich die islamistische Gruppierung »Kaukasus-Emirat«. Der Angriff ereignete sich wenige Stunden vor der Jahresbotschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Überfallkommando hatte sich in zwei Gebäuden verschanzt. Am späten Nachmittag gab die Antiterrorbehörde NAK laut Ria Nowosti bekannt, dass »die aktive Phase der Sonderoperation« beendet sei. In den Gebäuden, wo sich sich die Angreifer verschanzt hatten, seien selbstgebaute Bomben sowie Waffen und Munition sichergestellt worden.
(AFP/dpa/Ria Nowosti/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!