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Misstrauensantrag gegen Juncker abgelehnt
Strasbourg. Der Misstrauensantrag gegen die neue EU-Kommission um Jean-Claude Juncker ist gescheitert. Bei der Abstimmung im Europaparlament votierten am Donnerstag 101 der 751 Abgeordneten für den Vorstoß aus dem rechten und rechtspopulistischen Lager. 461 lehnten ihn ab, 88 enthielten sich. Hintergrund des Misstrauensantrags waren Enthüllungen über Steuervorteile für international tätige Großkonzerne in Luxemburg. Juncker war in dem Großherzogtum knapp 19 Jahre lang Regierungschef. Kritiker werfen ihm »Beihilfe zur Steuerhinterziehung« vor. (dpa/jW)
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