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Jeder Fünfte hat ausländische Wurzeln

Wiesbaden. Etwa jeder fünfte Mensch in der BRD hat ausländische Wurzeln. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden unter Berufung auf Auswertungen des sogenannten Mikrozensus mitteilte, lebten 2013 etwa 16,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund zwischen Flensburg und Passau. Das entsprach einem Bevölkerungsanteil von 20,5 Prozent. Ein Drittel davon wurde in Deutschland geboren, zwei Drittel wanderten ein. Die meisten Menschen mit Migrationshintergrund sind Deutsche. 9,7 Millionen von ihnen haben die deutsche Staatsangehörigkeit, gut 6,8 Millionen besitzen dagegen ausländische Pässe. Die wichtigsten Herkunftsländer waren die Türkei (12,8 Prozent), Polen (11,4 Prozent) und Russland (neun Prozent). (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2014, Seite 4, Inland

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