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Hartz-IV-Bezieher fühlen sich kranker

Nürnberg. Bezieher von Grundsicherung schätzen ihre Gesundheit schlechter ein als Menschen mit festem Job. 40 Prozent der Empfänger von Arbeitslosengeld II gaben in einer Befragung an, gesundheitlich stark eingeschränkt zu sein. Bei den Erwerbstätigen waren es dagegen nur etwa 20 Prozent, wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag mitteilte. Auch früheren Hartz-IV-Empfängern, die wieder eine Arbeit gefunden haben, ging es gesundheitlich deutlich besser als den weiterhin Bedürftigen. Die Forscher betonen, es könne sein, dass Arbeitslosigkeit krank mache, aber genauso, dass Krankheit bedürftig mache. Für die Studie wurden etwa 11.700 Menschen zwischen 20 und 64 Jahren befragt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2014, Seite 5, Inland

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