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Rücktritt von Rumäniens Außenminister

Bukarest. Inmitten heftigen Streits um den Ablauf der Präsidentenwahl ist Rumäniens Außenminister Titus Corlatean zurückgetreten. Der Regierung wird vorgeworfen, bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am 2. November die Abstimmung der Auslandsrumänen manipuliert zu haben. An diesen Tag konnten Tausende Auslandsrumänen ihre Stimme nicht abgeben, weil die Konsulate den Ansturm nicht bewältigten. Kritiker nehmen an, die Regierung habe absichtlich den Urnengang der Auslandsrumänen behindert, weil diese traditionell gegen die regierende Sozialdemokratische Partei (PSD) stimmen. Corlatean sagte am Montag, er trete zurück, weil er sich nicht dazu drängen lassen wolle, die Zahl der Wahllokale im Ausland zu erhöhen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2014, Seite 7, Ausland

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