-
20.10.2014
- → Inland
Bericht: Karstadt schließt Kaufhäuser
Berlin. Die 17.000 Mitarbeiter der Warenhauskette Karstadt müssen sich einem Zeitungsbericht zufolge auf Entlassungen und Kaufhausschließungen einstellen. Am kommenden Donnerstag solle dem Aufsichtsrat ein 100seitiges »Sanierungs- und Zukunftskonzept« vorgelegt werden, berichtete Bild am Sonntag. 23 der 83 Warenhausfilialen seien von der Schließung bedroht, weil sie rote Zahlen schrieben. Der neue Karstadt-Eigentümer, der Immobilien-Milliardär René Benko, wolle die verbleibenden Häuser in zwei Kategorien einteilen. In »Erlebnishäuser« mit »Shopping-Entertainment« in den größeren Städten und »Kaufhäuser der Stadt« an kleineren Standorten. (Reuters/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
