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DIHK: Kein Boom bei Afrika-Exporten

Berlin. Die deutsche Wirtschaft erwartet auch wegen Ebola ein vorläufiges Ende ihres Exportbooms nach Afrika. Die Ausfuhren auf den Kontinent dürften 2014 nur stagnieren, sagte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Montag voraus. Noch im Frühjahr war ein Plus von zwei Prozent erwartet worden. In den vergangenen zehn Jahren waren die Exporte auf zuletzt 22 Milliarden Euro im Jahr 2013 gewachsen. Dennoch bleibt Afrikas Anteil an den BRD-Gesamtausfuhren von mehr als einer Billion Euro gering.

»Die Ebola-Krise wird sich nicht nur auf die Volkswirtschaften der drei am stärksten betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone auswirken«, sagte DIHK-Expertin Rima Al-Tinawi der Nachrichtenagentur Reuters. »Schon jetzt ist absehbar, dass auch in anderen Regionen des Kontinents der Tourismus - einer der größten Devisenbringer - in Mitleidenschaft gezogen wird.« (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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