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Kali-Verträge dürfen eingesehen werden

Erfurt. Der Thüringer Landtag darf die Kali-Fusionverträge aus dem Jahr 1993 sowie die dazugehörigen Anhänge in geheimer Sitzung einsehen. Der Konzern K+S hat dies am Mittwoch zugestanden, da die darin angeführten Bilanz- und Betriebsdaten nunmehr veraltet seien. Wie die Thüringer Allgemeine am Donnerstag berichtete, sei dies vom Thüringer Umweltministerium bestätigt worden. In den Verträgen wurde die Übernahme der ostdeutschen Kali-Industrie durch die westdeutsche Konkurrenz besiegelt. Darin ist auch festgehalten, daß Thüringen die Kosten für verursachte Umweltschäden trägt. Ein Untersuchungsausschuß soll das Zustandekommen und die Folgen der Kali-Verträge beleuchten.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2014, Seite 5, Inland

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