-
29.08.2014
- → Feminismus
Sexarbeiterinnen gegen Registrierung
Berlin. Auf der Demonstration »Freiheit statt Angst« am Samstag in Berlin wird es auch einen »Hurenblock« geben. Sexarbeiterinnen wollen insbesondere gegen die von der Bundesregierung von CDU, CSU und SPD geplante Zwangsregistrierung von Prostituierten protestieren, wie Johanna Weber vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD) am Mittwoch mitteilte.
Der Block wird sich den Angaben zufolge an vierter Stelle etwa in der Mitte des Umzuges befinden. Um 14 Uhr beginnt die Demonstration mit einer Kundgebung an der Bühne auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor. Von dort geht der Umzug über die Wilhelmstraße vorbei an Hauptbahnhof und Kanzleramt zurück zur Bühne. Dort findet um 17.15 Uhr die Abschlußkundgebung statt, auf der auch eine Vertreterin der Huren zum Thema »Vorratsdatenspeicherung in der Sexarbeit« sprechen wird. (jW)
berufsverband-sexarbeit.de
Der Block wird sich den Angaben zufolge an vierter Stelle etwa in der Mitte des Umzuges befinden. Um 14 Uhr beginnt die Demonstration mit einer Kundgebung an der Bühne auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor. Von dort geht der Umzug über die Wilhelmstraße vorbei an Hauptbahnhof und Kanzleramt zurück zur Bühne. Dort findet um 17.15 Uhr die Abschlußkundgebung statt, auf der auch eine Vertreterin der Huren zum Thema »Vorratsdatenspeicherung in der Sexarbeit« sprechen wird. (jW)
berufsverband-sexarbeit.de
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus