Zum Inhalt der Seite

Studie: Mehr Jobs für Frauen

Köln. Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist in den vergangenen Jahren vor allem durch neue Jobs im Sozialbereich deutlich gestiegen. Die Zahl der berufstätigen Frauen erhöhte sich von 2002 bis 2012 um mehr als zwei Millionen, wie aus einer am Montag vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln veröffentlichten Studie hervorgeht.

Die Erwerbslosenquote von weiblichen Beschäftigten liegt der Untersuchung zufolge mit derzeit 6,4 Prozent auch unter derjenigen ihrer männlichen Kollegen mit 6,6 Prozent. Frauen würden seltener gekündigt als Männer, fänden aber nicht so schnell einen neuen Job, wenn sie arbeitslos würden. Erwerbslose Frauen seien 2013 durchschnittlich 69 Wochen ohne Job gewesen, Männer dagegen nur 62 Wochen.
Anzeige


Die Zahl der Stellen etwa für Sozialarbeiterinnen oder Kindergärtnerinnen erhöhte sich dem IW zufolge im untersuchten Zeitraum um mehr als 600000. Das seien rund 40 Prozent des Zuwachses. Beide Berufe sind nicht besonders gut bezahlt, noch weniger Lohn aber gibt es im Einzelhandel und in Zeitarbeitsfirmen. Genau diese Branchen haben sich laut IW mit 162000 bzw. 139000 zusätzlichen Stellen als »Beschäftigungsmotor« für Frauen für erwiesen. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2014, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!