-
31.07.2014
- → Ausland
Jüdisches Museum: Anklage wegen Mord
Brüssel. Der mutmaßliche Attentäter des Anschlags auf das Jüdische Museum in Brüssel mit vier Toten wird wegen Mordes in einem terroristischen Kontext angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Brüssel mit. Gegen den Mann sei Haftbefehl erlassen worden. Die französischen Behörden hatten den 29jährigen Franko-Algerier am Vortag an Belgien ausgeliefert. Am 24. Mai soll er laut Anklage im Brüsseler Jüdischen Museum kaltblütig ein israelisches Touristenpaar, eine Französin und einen Belgier erschossen haben.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland