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Mehr Beschwerden zum Frauenbild

Berlin. Beim Deutschen Werberat sind in der ersten Jahreshälfte vor allem Beschwerden zum Frauenbild auf Plakaten, in Anzeigen oder TV-Spots eingegangen. Das Gremium nahm 192 Werbemotive unter die Lupe. Bei der Hälfte beklagten Verbraucher eine Geschlechterdiskriminierung – meist zu Lasten von Frauen, wie der Werberat in Berlin berichtete. Angeprangert wurden auch vermeintliche Moralverstöße, Darstellungen älterer Menschen und Jugendgefährdung.

Der Werberat kritisierte schließlich 50 Fälle. Danach zogen 37 Unternehmen ihre Werbung zurück, fünf änderten sie. Acht Firmen blieben uneinsichtig und kassierten dafür eine Rüge.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2014, Seite 4, Inland

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