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15.07.2014
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Für 7500 neue Professorenstellen
Berlin. Der Wissenschaftsrat fordert für die Universitäten 7500 neue, dauerhafte Stellen für Professoren. Diese könnten in den nächsten zehn Jahren zum Teil durch Umwidmung befristeter Mitarbeiterstellen geschaffen werden, vor allem aber durch eine deutliche Verbesserung der Grundfinanzierung der Hochschulen, sagte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Manfred Prenzel, am Montag in Berlin. Derzeit gibt es an den Universitäten 26000 Professoren und 23000 wissenschaftliche Mitarbeiter. Prenzel: »An den Universitäten werden häufig Daueraufgaben von befristet eingestellten Mitarbeiten erledigt. Es gibt eigentlich keinen Grund für eine Befristung.«
Die hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Nicole Gohlke, merkte in einer Mitteilung an, daß die Empfehlung des Wissenschaftsrates »die verfehlte Hochschulpolitik der vergangenen Jahrzehnte erneut sichtbar« macht. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Marlis Tepe, forderte einen »Pakt für gute Arbeit in der Wissenschaft«. Sie verwies darauf, daß »heute neun von zehn angestellten Wissenschaftlern lediglich einen Zeitvertrag, meist mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr« hätten.
(dpa/jW)
Die hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Nicole Gohlke, merkte in einer Mitteilung an, daß die Empfehlung des Wissenschaftsrates »die verfehlte Hochschulpolitik der vergangenen Jahrzehnte erneut sichtbar« macht. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Marlis Tepe, forderte einen »Pakt für gute Arbeit in der Wissenschaft«. Sie verwies darauf, daß »heute neun von zehn angestellten Wissenschaftlern lediglich einen Zeitvertrag, meist mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr« hätten.
(dpa/jW)
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