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12.07.2014
- → Inland
Karstadt-Verkauf für einen Euro?
Essen. Der künftige Kurs der Warenhauskette Karstadt bleibt unklar. Laut einem Bild-Bericht vom Freitag soll Eigentümer Nicolas Berggruen bereits über einen Verkauf an die österreichische Investorengruppe Signa verhandeln.
Der überraschende Rückzug der erst seit wenigen Monaten amtierenden Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt stehe im Zusammenhang mit den Gesprächen, schrieb Bild. Die Signa-Gruppe des Unternehmers René Benko soll früheren Berichten zufolge eine Option haben, die Mehrheit an den 83 regulären Karstadt-Häusern zum symbolischen Preis von einem Euro zu übernehmen. Bereits im Herbst 2013 hatte Signa 75 Prozent der Anteile an den Premium- und Sportwarenhäusern von Karstadt erworben. Die Gewerkschaft ver.di verlangte angesichts des möglichen Eigentümerwechsels Arbeitsplatzsicherheit für die rund 17000 Beschäftigten.
(dpa/jW)
Der überraschende Rückzug der erst seit wenigen Monaten amtierenden Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt stehe im Zusammenhang mit den Gesprächen, schrieb Bild. Die Signa-Gruppe des Unternehmers René Benko soll früheren Berichten zufolge eine Option haben, die Mehrheit an den 83 regulären Karstadt-Häusern zum symbolischen Preis von einem Euro zu übernehmen. Bereits im Herbst 2013 hatte Signa 75 Prozent der Anteile an den Premium- und Sportwarenhäusern von Karstadt erworben. Die Gewerkschaft ver.di verlangte angesichts des möglichen Eigentümerwechsels Arbeitsplatzsicherheit für die rund 17000 Beschäftigten.
(dpa/jW)
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