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Betriebsräte der Wehrbranche besorgt

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) stößt mit vorgeblichen Plänen zur Beschränkung der Rüstungsexporte auf Gegenwind im SPD-nahen Gewerkschaftslager. Für einige Unternehmen der Branche sei es fünf vor zwölf, schrieben die Betriebsratsvorsitzenden von mehr als 20 Rüstungsschmieden Mitte Juni in einem Brief an den SPD-Politiker, den Reuters einsehen konnte. Namen nannte die Agentur nicht. Die Beschäftigten wüßten nicht, ob und wie es weitergehe, da die Regierung keine klare Linie mit Blick auf die Wehrindustrie verfolge, zitiert die Nachrichtenagentur die Betriebsräte. Im Koalitionsvertrag stehe aber, daß Arbeitsplätze und Kernkompetenzen der Rüstungsbranche in Deutschland erhalten bleiben sollten.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2014, Seite 5, Inland

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