-
24.06.2014
- → Ausland
Dhaka: Todesurteile gegen Attentäter
Dhaka. In Bangladesch sind acht militante Islamisten wegen ihrer Beteiligung an einem Sprengstoffanschlag auf ein Konzert im April 2001 zum Tode verurteilt worden. Sechs Mitglieder der seit 2005 in Bangladesch verbotenen Gruppe Harkat Al-Dschihad Al-Islami (HuJI) bekamen nach Gerichtsangaben vom Montag lebenslange Haftstrafen, sechs weitere sind flüchtig. Bei dem Anschlag in der Hauptstadt Dhaka waren zehn Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland