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Mindestens 48 Tote nach Attacke in Kenia

Mombasa. Bei einem bewaffneten Angriff in einem Ort nahe der kenianischen Urlaubsinsel Lamu haben Unbekannte am Sonntag abend mindestens 48 Menschen getötet. Dies teilte das örtliche Rote Kreuz mit. Der Ort Mpeketoni habe am Montag einer »Geisterstadt« geglichen. Die meisten Menschen seien geflohen, andere würden vermißt. »Wir wissen noch nicht, ob es Militante der Al-Shabaab waren«, zitierte die Zeitung Standard am Montag Polizeisprecher David Kimaiyo. Jedoch sollen die Täter islamische Parolen gerufen haben, als sie das Dorf stürmten. Die rund 50 Angreifer seien am Sonntag abend in zwei Kleinbussen in den Ort Mpeketoni gefahren, als viele Menschen in öffentlichen Bars ein Spiel der Fußball-WM verfolgten. Sie hätten wahllos um sich geschossen, erklärte Kimaiyo. Im Visier der Täter standen vor allem zwei Hotels, eine Bank und ein Polizeirevier. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2014, Seite 1, Ausland

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