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China: Todesstrafe für drei Extremisten

Peking. Drei uigurische Extremisten sind in China für die Planung eines Selbstmordanschlags am Tiananmen-Platz in Peking zum Tode verurteilt worden. Der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge verhängte das Gericht in Ürümqi in der Region Xin­jiang am Montag zudem Haftstrafen zwischen fünf Jahren und lebenslang gegen fünf weitere Angeklagte. Bei der Attacke am 28. Oktober hatten drei Islamisten einen mit Benzinkanistern beladenen Geländewagen in eine Menschenmenge am Tor des Himmlischen Friedens gefahren und in Flammen aufgehen lassen. Neben den drei Insassen wurden ein chinesischer und ein philippinischer Tourist getötet sowie rund 40 Menschen verletzt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2014, Seite 6, Ausland

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