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Palästinenser klagen über Kollektivstrafe

Ramallah. Die palästinensische Regierung hat eine Festnahmewelle der israelischen Armee im Westjordanland und Luftangriffe auf den Gazastreifen als kollektive Bestrafung verurteilt. Auf der Suche nach drei am Donnerstag im Westjordanland entführten Talmud­schülern hatten die israelischen Streitkräfte fast 80 Palästinenser festgenommen und die Stadt Hebron komplett abgeriegelt. Die drei Israelis waren laut Medienberichten zuletzt am Donnerstag abend beim Trampen nahe der jüdischen Siedlung Gusch Ezion im südlichen Teil des Westjordanlands gesehen worden. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschuldigt die Hamas der Entführung und macht die palästinensische Regierung für das Wohlergehen der Jugendlichen verantwortlich. Deren Sprecher bekräftigte am Sonntag, seine Behörde sei nicht für die Sicherheit in Gebieten unter israelischer Militärkontrolle zuständig. (AFP/dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2014, Seite 1, Ausland

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