Zum Inhalt der Seite

Schwarmfinanzierung

Wie junge Welt und Bild die Digitalisierung vorantreiben

Der Springerkonzern hat sich weitgehend von seinen Printprodukten verabschiedet und setzt voll auf Digitalisierung. Was macht da eigentlich die Bild-Zeitung? Was da betrieben wird, sei kein Journalismus mehr, sagen die Autoren einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall: Das sei Publizismus als Mittel für die Unternehmensziele. Der Gewinn pro Aktie sei alleiniges Entscheidungskriterium geworden. Es sei egal, inwieweit die Veröffentlichungen, mit denen das Geld verdient wird, journalistische seien, berichtete am Dienstag der Branchendienst meedia.de (siehe auch junge Welt-Medienseite vom 12. Juni).

Auch die junge Welt treibt die Digitalisierung voran. Unsere Internetplattform www.jungewelt.de soll im Oktober auf eine völlig neue technische Grundlage gestellt werden. Damit wollen wir aber unsere journalistische Arbeit nicht reduzieren, sondern weiter ausbauen. Zur Zeit finden Sie im Netz vor allem die Tagesausgabe der gedruckten jungen Welt – allerdings schon einige Stunden, bevor die Printausgabe im Briefkasten liegt. Mit Suchfunktionen und anderen Werkzeugen können Sie darüber hinaus schon heute eine Reihe von komfortablen Optionen nutzen – uneingeschränkt allerdings nur, wenn Sie auch ein Onlineabo geschaltet haben. Künftig sollen interessante weitere Möglichkeiten hinzukommen. Wandel und Änderungen können Sie am besten miterleben, wenn Sie schon heute ein Onlineabo buchen. Obwohl wir recht erfolgreich sind mit unseren journalistischen Produkten, stehen uns keine großen Investmenttöpfe oder Spekulationsgelder zur Verfügung. Denn unser Ziel ist es nicht, Gewinne für Aktieninhaber zu erwirtschaften, sondern einen möglichst hohen Nutzwert für unsere Leserinnen und Leser: Information und Analyse, also Aufklärung, ausgehend von einem marxistisch-dialektischen Standpunkt. Aber auch diese Arbeit muß finanziert werden – und deshalb bitten wir um ein Abonnement für die junge Welt und um Genossenschaftsanteile. Crowdfunding oder Schwarmfinanzierung nennt man dieses Modell heute – nicht wenige große, sondern viele kleine Kapitalgeber finanzieren ein Projekt. Das machen wir schon lange so – aber unser Schwarm darf ruhig noch ein bißchen größer werden! Wir freuen uns über Ihr Abonnement und Ihren Genossenschaftsanteil. Und wenn Sie das alles schon haben: Empfehlen Sie uns weiter! Weitere Infos dazu finden Sie auf dem nebenstehenden Coupon!
Anzeige


Aktionsbüro

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2014, Seite 16, Aktion

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!